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Zur Optimierung der medizinischen Qualität im Rettungsdienst hat der Arbeitskreis nach § 2 Abs. 2 der Verordnung über die Qualitätssicherung im Rettungsdienst (GVBl. I S. 1990) eine „Rückmeldezahl (RMZ Hessen)“ erarbeitet.

Anhand der RMZ Hessen ist ein schneller Überblick über Art und Schweregrad von Rettungsdiensteinsätzen möglich, die zur Inanspruchnahme rettungsdienstlicher Ressourcen führen.

Die Hessische Landesregierung hat am 31. 08. 2010 einen Gesetzentwurf für die Neufassung des
Hessischen Rettungsdienstgesetzes (HRDG) vorgelegt.

Am 14. 12. 2010 hat der Hessische Landtag das Rettungsdienstgesetz beschlossen, das am 01.01.2011 in Kraft getreten ist.


Weitere Gesetze und Verordnungen finden sich hier:

Diese Veröffentlichung der Leitlinien des European Resuscitation Council (ERC) zur kardiopulmonalen Reanimation (CPR) aktualisiert die 2005 publizierten und behält damit den etablierten fünf Jahreszyklus der Leitlinienüberarbeitung bei.

Wie die vorausgegangenen Leitlinien basieren auch die Leitlinien 2010 auf dem aktuellen internationalen "Consensus on CPR Science with Tetreatment Recommendations (CoSTR)", der die Ergebnisse systematischer Übersichten über zahlreiche Fragen der Reanimation einbezog. Das Wissen über die Reanimation schreitet voran und klinische Leitlinien müssen regelmäßig aktualisiert werden um diese Entwicklung widerzuspiegeln und die Mitarbeiter im Gesundheitswesen über das beste Vorgehen zu informieren.

Die folgenden Leitlinien definieren nicht den einzigen Weg wie reanimiert werden kann; sie repräsentieren vielmehr die weithin akzeptierte Sicht wie Reanimation wirkungsvoll und sicher durchgeführt werden kann. Die Veröffentlichung dieser neuen überarbeiteten Behandlungsempfehlungen bedeutet auch nicht, dass die derzeitig angewandten Behandlungsabläufe unsicher oder unwirksam sind.

Die neuen ERC Leitlinien können hier herunter geladen werden.

Es wird befürchtet, dass in den nächsten Jahren ein Influenzavirus (A) auftritt, das bisher unter den Menschen noch nicht verbreitet war. Hierzu hat die WHO ein theoretisches Modell entwickelt. Ein Influenza A Virus aus dem Tierreich könnte die Eigenschaft erlangen, Menschen zu infizieren und sich unter Menschen zu verbreiten. Die menschliche Natur hätte gegen ein solches Virus keine Abwehrstoffe.

Ein solches von Mensch zu Mensch übertragbares Virus würde sich – vermutlich nach einer gewissen Anpassungsphase – sehr schnell in einer Region und von da aus über die Welt ausbreiten können. Die heutigen täglichen Verkehrsverbindungen in alle Welt würden zur Beschleunigung der Ausbreitung beitragen. Es würden dabei sehr viel mehr Menschen erkranken als in den jährlichen Grippewellen. Es entstünde eine weltweite Epidemie, genannt Pandemie, die erhebliche Auswirkung auf das medizinische Versorgungssystem, die öffentliche Ordnung sowie das Soziale- und Wirtschaftsleben hätte.

Eine hohe Anzahl Erkrankter innerhalb kurzer Zeit beeinflusst - auch ohne dass Menschen sterben - das tägliche Leben erheblich. Es fehlt überall an Personal, die Betriebe haben Probleme die Arbeitsfähigkeit in der Hochphase aufrecht zu erhalten, Schulen werden unter Umständen geschlossen, Kinder müssen betreut und Angehörige gepflegt werden.

Die Vorbereitungen umfassen also Maßnahmen zur Organisation der Versorgung einer Vielzahl von Personen, Hygieneempfehlungen und flankierende Maßnahmen. Die Maßnahmeentscheidungen müssen in Abhängigkeit von der jeweiligen epidemischen Situation getroffen werden. Dafür steht nun vorsorglich der Pandemieplan zur Verfügung, auch wenn nicht vorhersagbar ist, ob und wann dieser zum Einsatz kommen muss.

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